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Weitere Gnadenfrist für Windows XP

Microsoft lässt Windows XP Nutzer auch nach dem 8. April nicht völlig im Regen stehen.


Um den Abschied zu erleichtern, dichtet Microsoft das Uralt-Betriebssystem noch bis Juli 2015 notdürftig ab. Trotzdem leben seine Nutzer schon jetzt gefährlich.

FrommEDV | Gnadenfrist für Windows XP

Ende 2013 war weltweit noch auf 29 Prozent der PCs das völlig veraltete Windows XP installiert. Mehr als zwölf Jahre hat das Betriebssystem jetzt schon auf dem Buckel. Als es am 25. Oktober 2001 erschien, war es eine fantastische Software, die zu Recht ein Riesenerfolg wurde. Doch auch wenn Windows XP auf so vielen Rechnern immer noch klaglos seinen Dienst verrichtet, ist es höchste Zeit, dass es von möglichst allen Nutzern in den Ruhestand geschickt wird. Denn schon jetzt ist es ein Sicherheitsrisiko, nicht nur für die Besitzer der Computer. Windows XP ist ein gefundenes Fressen für Viren und Trojaner, die von befallenen Rechnern weiter verbreiten werden.

Am 8. April beendet Microsoft den Support für den Software-Methusalem. Eigentlich sollten ab diesem Datum auch keine Patches mehr zur Verfügung gestellt werden. Doch Microsoft hat jetzt in einem Blogeintrag mitgeteilt, noch bis zum 14. Juli kommenden Jahres für Security Essential und andere eigene Schutz-Programme die Viren-Signaturen aktuell zu halten. Offiziell heißt es, um Unternehmen und Organisationen den Übergang zu einem neuen System zu erleichtern. Vermutlich möchte Microsoft angesichts noch so vieler XP-Systeme auch eine schlagartig steigende Verbreitung von Windows-Malware verhindern. (Quelle: n-tv.de)