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Verschlüsselungstrojaner Goldeneye tarnt sich

als Bewerbungs-eMail

Ein bisher unbekannter Verschlüsselungstrojaner tarnt sich als Bewerbungs-eMail und versucht, Systeme in ganz Deutschland zu verschlüsseln. Momentan wird er von vielen Virenscannern noch nicht erkannt.

Die Ransomware Goldeneye wird per eMail verbreitet, an der eine XLS-Datei hängt. Die Mails sind als Bewerbung getarnt und in fehlerfreiem Deutsch formuliert, was die Erkennung als potenzielle Gefahr erschwert.

Öffnet der Nutzer die angehängte Excel-Datei, wird er im Dokument darum gebeten, die "Bearbeitungsfunktion" des eingesetzten Tabellenkalkulationsprogramms zu aktivieren. Tut man dies und erlaubt dem Programm so, Makros auszuführen, ist es zu spät. Der Trojaner erzeugt dann zwei EXE-Dateien, führt sie aus und verschlüsselt Daten auf dem System, um anschließend Lösegeld zu fordern.

Besonders gefährdet sind nach ersten Erkenntnissen Nutzer von Windows 7, Windows 10 und Server 2008 – auf diesen Betriebssystemen scheint der Schadcode problemlos Daten verschlüsseln zu können.

Um Ihren PC vor dem Trojaner zu schützen, sollten Sie Makros in Office-Programmen grundsätzlich deaktivieren. Das sicherste Mittel gegen Cyberkriminelle ist aber nach wie vor die Vorsicht des Einzelnen. Bei Bewerbungsschreiben und anderen Dateien also ganz genau hinsehen und Aufforderungen, etwas freizugeben, am besten ignorieren.

(Quelle: heise online)

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